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Mittwoch, 8. September 2010
  BestPractice-IT Award 2005

Gewinner des BestPractice-IT Award National und International auf CeBit 2005 ausgezeichnet

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v.l.n.r.: Dr. Klaus Schweinsberg, Chefredakteur Zeitschrift Impulse; Walter Hirche, Niedersächsischer Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr; Florian Vigl, Preisträger BestPractice-IT Award 2005 international; Joachim F. Weiß, Preisträger BestPractice-IT Award 2005 national; Andreas R. Fischer, Geschäftsführer der G+F Verlags- und Beratungs- GmbH und Initiator von BestPractice-IT; Michael Hallen, Hauptabteilungsleiter Vertrieb Mittelstand des BestPractice-IT Award 2005-Sponsors Vodafone D2


In Anwesenheit von Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Pressevertretern wurden am 10. März auf der CeBIT 2005 die Gewinner der mit jeweils 5.000 Euro dotierten BestPractice-IT Awards 2005 (National und International) ausgezeichnet: Die malerweiß GmbH aus Schwabach und die Tischlerei Vigl aus Ritten bei Bozen in Südtirol / Italien.

Die Awards wurden in Halle 6 des Messegeländes Hannover im Rahmen des Forum Mittelstand somit erstmals an ein deutsches Unternehmen und ein Unternehmen aus einem anderen europäischen Land vergeben.

Die Verleihung erfolgte durch den Niedersächsischen Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Walter Hirche und durch Michael Hallen, Hauptabteilungsleiter Vertrieb Mittelstand des BestPractice-IT Award 2005-Sponsors Vodafone D2, die in ihren Ansprachen jeweils das Engagement der Bewerber um den BestPractice-IT Award und natürlich insbesondere die Notwendigkeit von Innovationsbereitschaft in mittelständischen Unternehmen hervorhoben.

Der Geschäftsführer der G+F Verlags- und Beratungs- GmbH und Initiator von BestPractice-IT, Andreas R. Fischer zeigte sich hoch erfreut über die rege Teilnahme am Wettbewerb um den BestPractice-IT Award 2005 und lobte die gute Zusammenarbeit mit CeBIT-Veranstalter Deutsche Messe AG und allen anderen Kooperationspartnern aus ganz Europa, die helfen, das Projekt in den Mittelstand hineinzutragen und dort fest zu verankern.

Um den BestPractice-IT Award 2005 International und National haben sich rund 300 Unternehmen beworben, davon 70 aus Europa. Für die Award-Vergabe nominiert und im BestPractice-IT Jahrbuch 2005 vorgestellt wurden insgesamt 70 Unternehmen, davon 12 aus den europäischen Bewerbungen. Der sechsköpfigen BestPractice-IT Jury wurden von der Redaktion je 5 deutsche und 5 Stories aus anderen Ländern für das Voting vorgelegt.

 Aus dieser Auswahl wurden die beiden Awards nach folgenden Kriterien vergeben:

1. Hoher Nachahmungsfaktor für andere
2. Erkennbare Kreativität
3. Signifikante Innovationsbereitschaft
4. Messbare Eigeninitiative des Unternehmens

Die so ermittelten Preisträger sind:

BestPractice-IT Award International

Tischlerei Vigl, Ritten bei Bozen in Südtirol / Italien

Die Tischlerei Vigl (2 Mitarbeiter) hat ein flexibles Möbelsystem aus Massivholz entwickelt, das beliebig oft aufgebaut, verändert und umgestellt werden kann. Der Clou: In einem Online-Baukasten können sich Kunden ihre persönliche Kombination der gewünschten Module zusammenstellen, den Preis errechnen, bestellen und direkt übers Internet bezahlen. Vigl erreicht mit dem System mittlerweile Kunden in ganz Europa.

Der Unternehmer: Florian Vigl ist gelernter Tischler. Er hat von der Mittelschule lediglich Grundkenntnisse in Programmieren. Der ehrgeizige Tischler hat im Selbststudium programmieren gelernt, um das Projekt umsetzen zu können. Nach etwa einem Jahr Entwicklungsarbeit und Herstellung mehrerer Prototypen wurde das System als Marke angemeldet und patentiert. Vigl demonstriert mit seinem Engagement, dass es auch Mikrobetrieben möglich ist, die Globalisierung für sich zu nutzen und kontinentale Märkte zu erschließen. Ein Beispiel das Schule machen sollte.

BestPractice-IT Award National:

malerweiß GmbH, Schwabach

Das Handwerksunternehmen malerweiß GmbH in Schwabach (40 Mitarbeiter) wurde vor sieben Jahre als Ein-Mann-Betrieb gegründet. Außenstellen des Unternehmens sind an das Internet angebunden, was zu deutlichen Kostenersparnissen in der Kommunikation und den Abläufen führt. Eine individuell gestaltete, anspruchsvolle IT-Landschaft durchzieht das gesamte Unternehmen inklusive Dokumentenmanagement und umfassender mobiler Kommunikation hilft, die Anforderungen eines großen Kundenstamms zu erfüllen und diesen kompetent zu betreuen. Das Unternehmen war so in der Lage, eine langfristige Positionierung und Expansion in einem stagnierenden bzw. rückläufigen Marktsegment zu erreichen.

Der Unternehmer: Malermeister Joachim Weiß legt großen Wert darauf, immer Lösungen zu implementieren, die für den Betrieb finanziell tragbar sind und möglichst großen Nutzen bringen. Die IT-Landschaft seines Unternehmens wird laufend weiterentwickelt um weitere Rationalisierungseffekte zu erreichen und um weiter in der Lage zu sein, seine Kunden optimal bedienen zu können. Umfang und Tiefe des IT-Einsatzes in diesem Unternehmen zeigen, dass anspruchsvolle Informations- und Kommunikationstechnik in Branchen, in denen man dies normalerweise nicht auf Anhieb erwartet, zur Existenzsicherung und zur Schaffung einer „eigenen Konjunktur“ mit Stabilität und Wachstum beitragen können. Ein exzellentes Beispiel für die Schaffung von Wettbewerbsvorteilen durch IT.

 


 

 


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